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Projekt „Grabpflege“

der Staatlichen Regelschule „Hans Settegast“ Bad Köstritz

Eingebettet in das Unterrichtsfach Natur und Technik ist der Lernbereich Grabpflege seit dem Schuljahr 2019/2020 Bestandteil des schulinternen Lehrplans. Eine Gruppe von Schülern widmet sich primär der Pflege von Gräbern auf dem Bad Köstritzer Friedhof. Hier liegen der Gründer und Namensgeber der Regelschule Hans Settegast, dessen Nachfolger Paul Wallbaum, Hildegard Sylten, die Frau des Namensgebers der Diakonischen Förderstiftung sowie 43 Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald begraben. Die Gräber sind Orte der Erinnerung und von größtem historischen Gewicht. Die Projektgruppe setzt sich zum Ziel, diese Orte zu erhalten und zu pflegen, so dass sie als würdige Stätten des Gedenkens auf dem Friedhof in Bad Köstritz erhalten bleiben.

 

 

Abenteuer Natur erleben | Stiftungsschulplätze

Mit Jurte, Tipi & Lagerfeuer: Abenteuer Natur erleben

Das Projekt „Abenteuer Natur erleben“ ist ein naturnahes Erlebniscamp für Kinder und Jugendliche des Kompetenzteam-Nord im Landkreis Greiz unter Trägerschaft der Kindervereinigung e.V. Gera.

Das Abenteuercamp wird seit 2010 im Strandbad Aga durchgeführt. Grundlegendes Ziel ist die Entwicklung eines WIR-Gefühls, statt einer egozentrischen Ellenbogenmentalität sowie die Nähe zur Natur. Ebenso eine Entschleunigung vom Alltag u.a. durch die Befreiung von Medien und Unterhaltungselektronik. Dabei ist der Projekttitel „Abenteuer Natur erleben“ auch Programm. Die Unterbringung erfolgt in großen Zelten (Jurte oder Tipi) oder im Schlafwagen. Essen wird selbst zubereitet und gekocht - natürlich oftmals auch über dem Lagerfeuer. Der Tagesablauf wird selbst strukturiert, organisiert und absolviert.

Inhaltlich geht es vor allem um die zentralen Themen:

  • Regeln und Werte (im Umgang miteinander, der Gemeinschaft und Natur)
  • Abenteuer und Natur erleben / Ökologie / Nachhaltigkeit (u.a. Umwelterziehung)
  • Entwicklung von Alltagskompetenzen, sozialen wie handwerklichen Fähigkeiten
  • Abenteuer und Erlebnispädagogik (Selbstwertstärkung, Bewusstsein eigener Stärken)

 

 

 

"WIR MISCHEN MIT" | Projekt „Grabpflege“

Neubesetzung der Stiftungsgremien

Auf einer gemeinsamen Sitzung von Stiftungsrat und Stiftungsvorstand der Diakonischen Förderstiftung „Werner Sylten“ Bad Köstritz am 10.03.2020 wurde eine weitestgehende Neubesetzung der Stiftungsgremien beschlossen. Den Vorsitz im Stiftungsrat übernimmt weiterhin Rechtsanwalt Gottfried Schumann zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Bad Köstritz Dietrich Heiland sowie Pfarrer Andreas Schaller als Vertreter der Kreissynode Gera. Neu berufen wurden Friederike Böcher als Gesandte des Gemeindekirchenrates Bad Köstritz sowie Helmut Kreuter.

Auf Grund des Ausscheidens des gesamten bisherigen Stiftungsvorstandes fand eine grundlegende Neuwahl statt. Dem Stiftungsvorstand gehören nunmehr Christian Lippmann als Vorsitzender sowie Denise Kühn und Michael Kramer als Stellvertreter an.

Ein großer Dank hinsichtlich ihres langjährigen Engagements für die Stiftung gilt den bisherigen Mitgliedern des Stiftungsrates Dr. Gabriele Henne und Horst Hinner sowie vor allem dem Stiftungsvorstand Adelheid Bäger, Hartmut Ziegler und Michael Frankenstein. Insbesondere Michael Frankenstein hat als Vorsitzender des Stiftungsvorstands seit knapp einem Jahrzehnt die Diakonische Förderstiftung maßgeblich durch sein Wirken geprägt. Neben einer wirtschaftlichen Konsolidierung der Stiftung ist es ihm als Impulsgeber und Initiator zu verdanken, dass das Andenken an Pfarrer Werner Sylten als Leiter des Thüringer Mädchenheims von 1925-1936 aufgegriffen wurde und bis heute gelebt wird. Neben der Verlegung eines Stolpersteins 2014 vor dem Haupthaus suchte und pflegte Michael Frankenstein den Kontakt zu den Angehörigen und Nachfahren von Werner Sylten. Zudem wurde in den letzten Jahren mit Unterstützung der Stiftung durch Vorträge und Veröffentlichungen das nahezu in Vergessenheit geratene theologisch-pädagogische Wirken Werner Syltens der Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Dieses Erbe zu pflegen sehen wir als selbstverständliche und gerade in der Gegenwart als außerordentlich wichtige Verpflichtung für die Zukunft. Ebenso die damals wie heute durch die Stiftung angestrebte Förderung von sozial und bildungsmäßig benachteiligten sowie in ihrer Entwicklung gefährdeten Kindern und Jugendlichen. Dafür streben wir auch weiterhin eine enge Kooperation zur Jugendhilfe an und wollen zielgerichtet vor allem regionale Projekte im Sinne des satzungsgemäßen Auftrages der Stiftung unterstützen.

Christian Lippmann
Vorsitzender des Stiftungsvorstands

 

 

Unsere Projekte | Die Stiftung heute

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