vgl. § 2 der Stiftungssatzung

• Der Diakonische Charakter als fundamentales Anliegen

• „Die Stiftung ist dem Auftrag verpflichtet, gemäß der Präambel der Satzung des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e.V. das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat zu bezeugen. Ihr Dienst ist Wesens- und Lebensäußerung der Kirche.“

• Die Förderung der Jugendhilfe als Hauptzweck der Stiftung

• „Die Stiftung fördert in Wahrnehmung des kirchlich-diakonischen Auftrags vornehmlich Jugendhilfe, insbesondere sozial und bildungsmäßig benachteiligte und in ihrer Entwicklung gefährdete und gestörte Kinder und Jugendliche.“

Diakonische Ausrichtung

Die kirchliche Prägung der Einrichtung war immer ein zentrales und fundamentales Anliegen der Stiftung. In den Jahren der DDR-Herrschaft wurde dieser Geist jedoch gezielt und nachhaltig unterbunden. Die Stiftung wurde aufgelöst und der Einfluss der Kirche verdrängt, da er nicht mit den Erziehungsgrundsätzen einer sozialistischen Pädagogik zu vereinbaren war.
Nach über 40 Jahren a-religiöser und anti-religiöser Pädagogik wurde es für die Diakonie schwer, dieser Einrichtung wieder ein religiöses Gepräge zu geben.
Deshalb tat sich die Stiftung auch schwer, die Betreibung der Einrichtung 2010 an einen paritätischen Träger abzugeben, denn die Stiftung ist nicht nur rechtlich gesehen eine kirchliche Stiftung, sondern versteht sich auch als eine kirchliche Institution, deren Überzeugung nicht nur auf dem Papier stehen soll und darf.

Soziale Integration

Wie ein zweites Standbein – oder die zweite Seite der Medaille – gehört das soziale Engagement untrennbar zur Diakonischen Grundeinstellung. Zwar hat sich die konkrete Zielgruppe den aktuellen Bedürfnissen der Zeit angepasst (Frauen – Mädchen und dann Kinder und Jugendliche), doch die pädagogische Grundhaltung blieb die gleiche – junge Menschen zu helfen, eine eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln, damit sie einen möglichst störungsfreien Platz im Zusammenleben mit anderen finden.

 

 

 

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